
I.
Unsere Liebe Frau gibt uns den besten Unterricht in der Demut
Obwohl sie voll der Gnade war, nammte sie sich Sklavin des Herrn.
Obwohl sie Mutter Gottes war, ging sie übers Gebirge, ihre Verwandte Elisabeth zu besuchen und ihr im Hause zu helfen.
Obwohl sie makellos empfangen war, findet sie sich mit Jesus in seiner Verdemütigung mit dem Kreuz auf den Schultern und bleibt wie eine Sünderin, die der Erlösung bedarf, am Fusse des Kreuzes.
II.
Wir wollen nicht stehenbleiben und warten bis die Armen zu uns kommen. Gehen wir hinaus, gehen wir auf die Suche, wie es Maria getan hat, als sie sich von Jesus ganz erfüllt fühlte.
Aber auf dem Weg wollen wir beten.
III.
Mache mich, Herr, zum Werkzeug Deines Friedens
Wo Hass ist, lasst mich Liebe bringen.
Wo es Beleidigung gibt,
lass mich Vergebung bringen.
Wo es Zweifel gibt, Glauben.
Wo es Verzweiflung gibt, Hoffnung.
Wo es Finsternis gibt, Licht.
Oh Herr, gib dass ich nicht so sehr danach verlange,
verstanden zu werden, sondern zu verstehen,
geliebt zu werden, sondern selber zu lieben
Denn, wenn wir geben, empfangen wir,
und vergebend erlangen wir Vergebung.
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